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Time for break

Lange ist es jetzt her, dass ich mich hier zu Wort gemeldet hab.

Als erstes möcht ich mich natürlich bei all jenen bedanken die mich über die schwere Zeit hinweg getröstet haben, ihr seid toll Vielen Dank!

Nun sind vielleicht ein paar Updates gefragt...

Ich überlege, das Blog nun ein bisschen regelmässiger zu führen. Oder vielleicht ein Neues zu eröffnen, da dieses hier mit vielen schlimmen Erinnerungen verbunden ist.

Was tun?

Das muss ich mir noch überlegen.

Kurzgeschichten wird es jedenfalls keine mehr geben. Dafür habe ich weder genug Zeit, noch reicht meine Kreativität momentan dafür aus.

Nur soviel möcht ich noch sagen: Es ist immer wieder schön, Leute persönlich kennen zu lernen, die einem das Gegenteil gemachter Erfahrungen bestätigen. Vielen Dank für den schönen Abend.

2.4.09 14:47


Maybe luck.. Maybe love..

Die müden Augen waren auf ein Fenster gerichtet. Schön war es gewesen, ein Tag voller Freude und Glück. Und nun, die nächste Steigerung dessen...

So lag sie hier, auf der Seite, die Beine gemütlich etwas angewinkelt. Um sie herum waren Arme gelegt, eine Hand ruhte wärmend auf ihrem Bauch, gelegentlich bewegten sich die Finger leicht streichelnd. Ein wunderschönes Gefühl von Wärme hatte sich in ihr breit gemacht...

Ihr Körper war mit der gesamten Länge an ihn gelehnt, gekuschelt. Sie fühlte seinen warmen Atem, hörte die leise, sanfte Stimme... So lange Zeit sie allein war und niemanden an sich lassen wollte, so sehr war sie glücklich dies nun doch getan zu haben, den nötigen Mut gefunden zu haben...

Ein sanfter Kuss erreichte ihren Hals. Mit einem müden Lächeln drehte sich ihr Kopf, ihr Oberkörper etwas. Drei kleine Worte schlichen sich leise flüsternd über ihre Lippen... Und mit einem, wenngleich weiterhin müden aber dennoch glücklichen Lächeln versank sie in einer zärtlichen Umarmung... So schlief sie irgendwann ein, mit dem Gefühl von Geborgenheit, in der Umarmung... Und fühlte sich besser denn je zuvor...

10.3.07 23:12


Tears of Blood...

Blut...

Sie sah der roten Flüssigkeit im Spiegel zu, wie sie das untere Drittel ihres Gesichtes lief, über die Lippen, über das Kinn, hinabtropfte ins Waschbecken... Ihr eigenes Blut. Fassungslos legten ihre Fingerspitzen gegen ihre Lippen, fühlten die nasse Wärme des Blutes. Es war wahr. Er hatte sie geschlagen. Nur, weil sie 'nein' gesagt hatte, weil sie etwas das er wollte nicht tun wollte...

Leise schlichen sich Tränen aus ihren Augenwinkeln. Ihre Augen waren von schmerzend heißen Tränen gerötet, und doch war kein Geräusch von ihr zu hören, viel zu tief saß der Schreck in ihren Gliedern. Er hatte sie verletzt. Er behauptete sie zu lieben, und schlug sie. Wie passte all das zusammen? Es konnte doch nicht zusammen passen!

Da klopfte es an der weißen Tür, die das Badezimmer von der Wohnung trennte. Sie schreckte zusammen, die Klinke bewegte sich. Die Tür blieb zu. Sie war abgeschlossen. Beruhigt atmete sie durch. >Geh weg, ich will dich nicht sehen< ...

"Schatz mach die Tür auf" ... Sie schüttelte still den Kopf. Nein, sie würde ihn nicht herein lassen. "Hör mal, es tut mir leid" ... Natürlich, klar doch.. Und es der Himmel ist grün, nicht wahr... "Es tut mir Leid Baby ich wollte das nicht... Verzeih mir.. ich liebe Dich doch..." Der Tonfall von draußen wurde flehend. War es wirklich Reue, oder doch nur Angst, dass sich andere fragen könnten weshalb er sich bei der Badezimmertür entschuldigte...

"Ich werd dir niemehr weh tun, wirklich, ich versprech es Dir Baby" und viele weitere entschuldigungen folgten... Unter einem leisen wimmern öffnete sie schließlich die Tür einen Spalt breit, sie blutete nicht mehr... Er drückte sich durch den Türspalt in das Badezimmer, schloss die Tür hinter sich. Fürsorglich zärtlich legte sich seine Hand gegen ihr Kinn, hob ihren Kopf hoch während die Finger der anderen Hand sachte über ihren Stirnansatz strich, über die Augenlider... Ein sanfter Kuss folgte "Mein armes Baby.." flüsterte seine rauhe Stimme ihr zu "...es tut mir so leid.."

Nun plötzlich glaubte sie ihm. Es klang so wahr, so real, die Berührung war so warm und liebevoll... Seine Hand wischte eine Träne von ihrer Wange "Tuts noch weh, hm... Das wird wieder heil..." die Arme legten sich um sie, und ein sachtes drücken ließ sie Nähe und Wärme fühlen... "Ich liebe Dich Baby..."

Und erneut verzieh sie ihm...

26.1.07 14:39


Never ending dreams...

Ihre Augen verbunden... Ihre Hände gefesselt... Sie fühlte sich schlecht, hilflos... Dabei begann es so harmlos, es sollte doch alles nur ein Spiel sein...

Sie liebte ihn wirklich sehr. Und sie erklärte sich bereit, für ihn so manches mit zu machen... So auch dies... Das Versprechen, aufzuhören wenn es ihr weh tat oder sie Angst bekam nahm sie ihm ab, viel zu leichtfertig, denn er achtete nicht mehr auf sie... Sie hatte Angst, fühlte sich bedrängt... Und trotz wohliger Wärme im Raum wurde ihr Körper von zittern geschüttelt... Doch kein Erbarmen...

Seine Lippen näherten sich den ihren.. Der Duft, der von ihm ausging, den sie sonst immer so mochte, wiederte sie in diesen Momenten an, und ein Kloß von Übelkeit machte sich in ihrem Kehlkopf breit. Er küsste sie. Sie wehrte sich dagegen, wollte den Kopf zur Seite drehen, doch er hinderte sie daran. Seine Hand hielt ihren Kopf fest, seine Finger zwangen ihre Kiefer sich zu öffnen. Tränen drangen aus ihren Augen, wurden von dem Tuch das ihre Augen verbarg aufgesogen, ungesehen...

Sein Körper legte sich auf ihren. >Nein! Hör bitte auf!< Sie fühlte seine Erregung, er kam sich nun wohl groß und stark vor.. Das gefesselte Mädchen vor ihm konnte sich seiner nicht erwehren... Nicht einmal wenn es frei war, wozu diese Demütigung? Seine Hände, fast sanft und zärtlich striffen sie den letzten Rest Kleidung von ihrem Körper hinab...

Vor seinen Händen wollte sie fliehen, wollte zur Seite weichen... Doch kam sie nicht weit genug, seine Hand hatte keine Probleme sie zu fassen... Zwischen ihre Beine glitt sie, unsanft, beinahe schon grob zog er sie zurück. Er schnaubte, noch mehr Angst machte sich breit. >Bitte....!< Ein Schluchzen war von ihr zu hören, seine Hand wanderte gegen ihren Hals, drückte einen kleinen Moment zu. "Still!" war es zu hören, er ließ wieder locker... Verzweifelt nickte sie etwas, lieber Gott lass es schnell vorbei sein...

Es waren doch andere im selben Gebäude, gerade zwei, drei Türen weiter..! Wieso bekamen sie nichts mit? Wieso half ihr niemand?

Keiner kam... Sie wurde allein gelassen in ihrer Angst, in ihrer Qual... Nicht einmal er, der behaupten mochte, er würde sie lieben, gab nach... Mit einem lustvollen stöhnen beugte sich sein Körper wieder über den ihren, und er würde sich an ihr vergehen.. Sie befürchtete es, fühlte es, wusste es... [Die Autorin ist aus persönlichen Gründen nicht fähig, diese Passage zum gegenwärtigen Zeitpunkt auszuschreiben]

Irgendwann ließ er von ihr ab, und löste ihre Fesseln... Mit Tränen in den Augen öffnete sie die Augenbinde, ihr Körper entfernte sich - fluchtartig - von dem seinen. In schnellen und hastigen Bewegungen striff sie sich Kleidung über, flüchtete ins Badezimmer, setzte sich in die Dusche... Wasser, heiß, es rann herab, auf ihren Körper.. Tränen, fast so heiß wie das Wasser kam es ihr vor, rannen über ihre Wangen herab... So verharrte sie lange Zeit.. Und niemand kam, sie zu trösten...

So wacht sie nun auf, ein Albtraum der sie schon lange verfolgt. Und niemand hilft ihr hinaus...

2.4.09 14:50





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